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Fragen und Antworten zur Haartransplantation

Wie lange dauert die Haartransplantation?

Durch die extreme Feinheit des Eingriffs (Verletzungsminimierung) dauert unsere angewandte Methode ca. zwei- bis dreimal länger als herkömmliche Methoden. Mit Pausen, zwischen den einzelnen Phasen der Haartransplantation, sind sie ungefähr sechs bis acht Stunden bei uns. In den Pausen können sie sich in ihrem privaten Zimmer ausruhen (mit Unterhaltungsmöglichkeiten: Lesen, Musik, Video). Selbstverständlich wird auch für ihr leibliches Wohl gesorgt und sie erhalten ein Mittagsmenu, Snacks und Getränke.

Welche Komplikationen sind bei der Haartransplantation zu erwarten?

Oft treten Schwellungen im Stirnbereich (Mimikbereich) auf, die aber absolut harmlos sind und nach ungefähr 5 – 7 Tagen von alleine verschwinden. Diese Schwellungen sind im Regelfall schmerzlos.

Brauche ich mehrere Sitzungen oder genügt eine?

Das kommt auf Ihre Zielvorstellung an und ist außerdem abhängig von der Zeitdauer des Haarverlustes und ihres momentanen Haarstatus. Ist eine Glatze im Entstehen begriffen, verliert man ja weiter Haare, womit unter Umständen weitere Haartransplantations Sitzungen notwendig werden.

Wachsen transplantierte Haare an?

Ja, weil das genetische Material mitverpflanzt wird und daher keine Abstoßung erfolgt.

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Immer, wenn Sie einen bestimmten Haarstatus halten oder verbessern wollen, oder zum Neuaufbau einer Frisur bei bestehender Glatze.

Kann ich fremde Haare verpflanzen?

Nein,- es würde zu einer Abstoßungsreaktion kommen, die nur unter großem medikamentösem Einsatz zu unterdrücken wäre. Nutzen und Risiko stünden hier in unverhältnismäßigem Widerspruch.

Ist die Haartransplantation schmerzhaft?

Da die OP unter Lokalanästhesie stattfindet, ist sie praktisch schmerzfrei.

Bin ich hinterher tagelang beeinträchtigt?

Die erste Nacht kann natürlich etwas unangenehm werden, da man nicht auf dem gewohnten Kopfkissen liegen kann, sondern eine Nackenrolle verwenden sollte. Bis eine Woche nach der Haartransplantation sollte man auf sportliche oder körperlich anstrengende Betätigung verzichten, da es sonst zu Nachblutungen kommen kann.

Wann kann ich die Haare wieder waschen?

Bereits ab dem dritten Tag nach der Haarverpflanzung können die Haare wieder normal gewaschen werden.

Brauche ich Urlaub?

Wir empfehlen zur ersten Sitzung eine Woche frei zu nehmen, da eine eventuell auftretende Schwellung zwar harmlos ist, die Optik jedoch für ungefähr sechs Tage beeinträchtigen kann. Sollte keine Schwellung auftreten kann nach dem dritten Tag wieder normal gearbeitet werden. Trat bei der ersten Sitzung keine Schwellung auf, kann man davon ausgehen, dass auch bei später stattfindenden Sitzungen keine Schwellungen auftreten.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Bei unserer Methode der Haartransplantation wachsen ca. 30-40% der verpflanzten Haare sofort spontan weiter (ca. einen Zentimeter im Monat) und sind daher sofort sichtbar. Der übrige Teil der Haare wird von der verpflanzten Wurzel zunächst einmal losgelassen. Diese Wurzeln bilden neue Haare, die jedoch erst nach ungefähr 2 – 4 Monaten sichtbar werden.

Wie lange dauert es, bis der endgültige Zustand erreicht ist?

Je nach gewünschter Haarlänge ungefähr neun bis zwölf Monate nach der Haartransplanatation. Durch den sukzessiven Wuchs der verpflanzten Haare baut sich die neue Ästhetik erst allmählich und nicht schlagartig auf.

Ist die Einnahme des Medikaments Propecia eine sinnvolle Alternative?

Die Wirksamkeit des Medikaments Propecia ist zwar wissenschaftlich bewiesen, ebenso bewiesen ist jedoch die Tatsache, dass diese Wirksamkeit individuell sehr unterschiedlich sein kann und das Medikament bei vielen überhaupt nicht wirkt. Um eine eventuell eintretende Wirkung festzustellen, muss Propecia über mindestens drei Monate bis zu zwei Jahren ununterbrochen eingenommen werden. Sollte das Medikament dann tatsächlich wirken, muss es ständig ohne Unterbrechung weiter eingenommen werden, was sich erstens finanziell bemerkbar macht und zweitens das übliche Risiko einer dauernden Medikamenteneinnahme mit sich bringt. Für Frauen ist Propecia ohnehin nicht anwendbar, da der Wirkstoff Finasterid –ein männliches Hormon- schädigend für den Organismus und, vor allem, für ungeborenes Leben wäre. Darüberhinaus kann Propecia lediglich inaktive Haarwurzelzellen aktivieren, wo keine Haarwurzelzellen mehr sind, kann auch nichts mehr aktiviert werden und es bleibt nur noch die Haartransplantation.