Bei uns kommen alle modernen Methoden der Haartransplantation zur Anwendung. Die Entnahme erfolgt entweder mittels Entnahme eines Hautstreifens oder der Entnahme von kleinen Hautinseln welche, wie bei der Streifenentnahme, wieder verschlossen werden. Die dritte Möglichkeit ist die Entnahme einzelner Haarwurzelgruppen, der so genannten FU´s.
Welche der Methoden die für sie am besten geeignet ist ergibt sich aus ihrer persönlichen Haarsituation und Ihrem Wunschergebnis. Die Kopfhaut wird nur örtlich betäubt. Größere Korrekturen erfolgen in mehreren Sitzungen. Diese modernen und schonenden Verfahren helfen Ihnen unschöne Haarlücken dauerhaft zu füllen.
Bei der Voruntersuchung stellen wir Ihren ganz persönlichen Haarstatus sowie Ihre Wünsche und Zielvorstellungen fest und ermitteln Ihren allgemeinen und speziellen Gesundheitsstatus. Es muss geklärt werden, ob das vorhandene Haarvolumen für eine Ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechende Transplantation überhaupt ausreicht.
Wichtig ist vor allem die Feststellung, ob es sich in Ihrem Fall um einen androgenethischen oder um einen krankhaften Haarausfall handelt, oder ob die Einnahme von Medikamenten in Ihrem Fall eine Rolle spielt. Die Ursachen für Ihren ganz speziellen Haarausfall müssen sicher ermittelt werden, weil von ihnen die mögliche Vorgehensweise abhängt.
So lassen z.B. die Einnahme von Blutverdünnenden Mitteln, akute Hepatitis, Embolien oder Diabetes u.U. die Anwendung der Haartransplantation nicht zu. Dann käme für Sie die Haartechnik in Frage, welche weiter unten näher beschrieben wird.
Grundsätzlich sind heute alle modernen Entnahmetechniken außerordentlich schonend und unkompliziert für den Patienten. Die Entnahme erfolgt immer aus der oberen Hautstrukturschicht nicht vom Haarausfall betroffener Bereiche. Durch einen Zweischichtigen Verschluss der Entnahmestelle entstehen im Regelfall auch keine Spannungen wie bei früheren Methoden.
Die entnommenen Haare werden je nach Bedarf zu Grafts (Haarwurzelgruppen) mit 1 - 4 Haaren präpariert und nun in das betroffene Areal integriert, wobei durch den zur Anwendung kommenden, pfeilförmigen Stichkanal, selbst feinste Zwischenverdichtungen möglich sind. Durch diese Technik entstehen in der Kopfhaut keine Über- oder Unterstände und das Ergebnis ist ästhetisch perfekt.
Die erste Nacht nach der Behandlung kann natürlich etwas unangenehm werden, da kein Kopfkissen verwendet werden darf, sondern eine Nackenrolle angewendet werden sollte. Zwei Tage nach der Operation sollte man auf sportliche oder anstrengende Betätigung verzichten, da es sonst zu Nachblutungen kommen kann. Bereits ab dem dritten Tag können die Haare wieder normal gewaschen werden.
Einige Patienten neigen zu Schwellungen. Diese beeinträchtigen zwar für kurze Zeit die Optik, sind aus medizinischer Sicht völlig harmlos. In der Regel treten jedoch keine Schwellungen auf, so dass nach dem dritten Tag (so lange sollten Sie abwarten) wieder normal gearbeitet werden kann.
Ungefähr 30-40% der verpflanzten Haare wachsen nach der Transplantation spontan weiter (ca. 1 cm im Monat) und werden somit schnell sichtbar. Die restlichen 60-70% fallen zunächst wieder aus, die verpflanzten Haarwurzeln bleiben jedoch intakt. Sie bilden neue Haare, die jedoch erst nach ca. drei Monaten sichtbar werden.
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