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Die Geschichte der Haartransplantation

Zum Glück hat sich die Technik der Haartransplantation gewaltig verändert, denn noch bis ins 19. Jahrhundert war in einigen Teilen der Welt die grausame Technik der Skalps verbreitet.

Zum Glück hat sich die Technik der Haartransplantation gewaltig verändert, denn noch bis ins 19. Jahrhundert war in einigen Teilen der Welt die grausame Technik der Skalps verbreitet. Modernere Arten der Transplantation wurden seit den 1930ern entwickelt, erstmals in Japan, jedoch versuchte man hier vielmehr, beschädigte Augenbrauen oder Wimpern zu rekonstruieren und nicht etwa gegen Kahlheit auf dem Kopf vorzugehen. Die westliche Welt begann sich in den 50er Jahren mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der New Yorker Dermatologe Norman Orentreich begann damals, mit Spendentransplantaten und Männern mit Haarausfall zu experimentieren. Er zeigte, das auch fremdes Haar beim Empfänger normal wachsen kann. Die nächste Zeit wurde versucht, immer kleinere Transplantate einzusetzen, was jedoch lange nicht funktionierte. In den 80er Jahren ging aber der Trend schließlich mehr und mehr hin zu Haarstreifen, die transplantiert wurden, in den USA kam die Technik der Micrografts auf. Bei uns werden Haarwurzeln mittlerweile einzeln verpflanzt – pro Sitzung können 2.000 bis 4.000 Haarwurzeln verpflanzt werden.