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Was ist eigentlich schön?

Über diese Frage würden sich wohl die Generationen der Menschheit streiten können. Denn nicht immer war ein sportlich-durchtrainierter Körper wie heute das Non-Plus-Ultra in der Gesellschaft.

Über diese Frage würden sich wohl die Generationen der Menschheit streiten können. Denn nicht immer war ein sportlich-durchtrainierter Körper wie heute das Non-Plus-Ultra in der Gesellschaft.

 

Beispielsweise mochten Männer im Mittelalter oder in der Barockzeit viel lieber mollige Frauen, weil ein rundlicher Körper auch Fruchtbarkeit ausdrückte. Das gleiche galt für die viel frühere Steinzeit, aus der z.B. der berühmte Fund der „Venus von Wilmersdorf" stammt.

 

Ganz ähnlich wie heute dagegen ging es im alten Ägypten zu: Frauen werden auf Gemälden schlank dargestellt und auch Kosmetik spielte bereits eine große Rolle, man verwendete beispielsweise Khol für die Lider oder Henna, um den Körper zu bemalen. Der sportliche Körper wurde außerdem im alten Griechenland hervorgehoben, was zahlreiche griechische Statuen beweisen – aber schließlich liegt der Ursprung der olympischen Spiele auch in Griechenland.

 

In Westeuropa wurde der Körper insbesondere durch die Industrialisierung bald zum Gebrauchsobjekt: Er war nicht zum Anschauen da, sondern besonders Männer sollten unter Beweis stellen, dass sie anpacken konnten, das Äußere durfte dabei vernachlässigt werden. Erst das Frauenbild der 50er und 60er Jahre ähnelt wieder dem heutigen in der westlichen Welt: Frauen wie Marilyn Monroe oder Brigitte Bardot standen und stehen für Weiblichkeit.

 

Quelle: wissen.de